WÜRDIGUNG DEINES SEINS

Manchmal braucht es Einschnitte im Leben

oder Krisen

oder Verluste

dass wir aufgerüttelt werden

dass wir genauer hinschauen

dass wir mehr an unserer Essenz dran leben

als „so mal einfach vor uns hin“.

BLAUER REGEN

Nein, ich meine nicht die Wassertropfen, die vom Himmel fallen
ich meine die Pflanze
Wisteria – Blauregen
Blauer Regen!
Wie poetisch doch viele Pflanzennamen sind.

So ganz anders mutet sich für mich als Landschaftsarchitektin manchmal die heutige Gartengestaltung an
mit Vorgärten nur aus Kiessteinen und Nadelsträuchern
so tot
und es tut mir wirklich im Herzen weh.
– 
Denn wie sehr sprechen Blumen und Blüten zu uns
zu unserer Seele
ja, die Seelenmelodie ist poetisch
und verbunden mit dem geistigen Netz-Faden-Werk.

Ich habe in unserem Garten wilde Blumenmischungen ausgesät
das ist, was jeder tun kann
auf Balkonien und in Vorgärten und auf Baumscheiben
damit noch mehr 
Sonne eingefangen wird von der Tournesol (die, die sich nach der Sonne dreht – Sonnenblume),
die Veronica die Ehre preisst
und Blauer Regen wie ein Wasserfall herabfliesst.

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Wir können immer etwas tun – kleine Schritte führen zum Ziel! 
Komm´ in meine Gruppe:
„NEU in mir SEIN“
https://www.facebook.com/groups/209259923304820/?source_id=871566953052343

♥♥♥

DAS LEBEN BRAUCHT UNSERE KREATIVITÄT

Fühlst Du Dich gerade blockiert und weisst nicht, wohin Du Dich ausrichten sollst?
Ich verrate Dir ein gutes „Medikament“, um wieder in Fluss zu kommen!

Und zwar beginnt der Fluss mit deiner kindlichen Freude und der einfachen Frage:
Was macht Dir Spaß?
Du kannst Dich daran orientieren, was Dir als Kind Spaß gemacht hat,
oder daran, wobei welcher Tätigkeit Du irgendwie die Zeit vergisst…

Ich zum Beispiel bin total gerne mit Tieren, ich plaudere mit ihnen, ich streichle sie, ich spiele mit ihnen, ich beobachte sie.
Oder ich wurschtel im Garten, kläre eine überwucherte Ecke, packe so richtig an, setzte Pflanzen um, schleppe schwere Säcke mit Erde und das liebste: Sträucher und Bäume achtsam und Ast für Ast penibel schneiden. 

Was ist das, was Dich in den Moment katapultiert und wo Du Dich „austoben“ kannst, wo Du ein Stück Freiheit erlebst?

Weisst Du: die Welt braucht unsere KReativität!
Sie braucht unsere Ideen und unsere Fantasie,
unsere Liebe und Fürsorge
sie braucht kreative Köpfe, die sich einbringen!

DIES macht Die Welt bunt!
W I R beleben ja diese Welt!

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Foto: Joy Gabrielle – ein Zaum fast ohne Schrauben gebaut!
und: 
wenn Du alleine nicht genau weisst, was DEIN Medikament ist, dann helfe ich Dir gerne weiter!

KENNST DU DEN WEG HIN ZU DEINEM WACHSTUM?

Die menschliche Evolution ist dahingehend angelegt
dass wir Wesen sind, 
die sich ausprobieren wollen,
die lernen wollen,
die freudig in die Welt expandieren und
sie erforschen wollen.
Die ist unser angeborener und natürlicher Drang!

Dazu müssen wir nur beobachten,
wie sich Kinder verhalten:
sie sind neugierig,
sie wollen die Dinge verstehen und begreifen,
sie wollen sich bewegen und ihren Radius vergrössern,
sie wollen einfach von sich aus neues lernen und ihre Fähigkeiten erweitern

Wenn wir also solche Wesen sind,
die aus einem natürlichen Drang heraus eigentlich „wachsen“ wollen,
dann können wir uns die Frage stellen:
Wer oder was hat uns eigentlich solche Angst gemacht, 
dass wir diesem Drang nicht mehr folgen,
wer oder was hat uns eingeschränkt,
uns klein gemacht und uns für unfähig erklärt?

Und – und jetzt wird es spannend –
wer oder was hält mich eigentlich JETZT davon ab
aus einem ganz natürlichen Sog heraus zu expandieren
und mich freudig und neugierig in der Welt auszuprobieren???

Spannende Frage:
Habt Ihr eine Antwort?

Nix besonderes – nur ganz ich selbst…

Nix besonderes – nur ganz ich selbst…
Was für eine Entspannung!

Wir alle sind irgendwie getrimmt worden
höher-weiter-schneller-mehr
gemessen an einem fremden Maßstab
der an uns angelegt wurde.

Dies waren nicht unsere eigenen Ziele,
nicht unsere eigenen Wünsche und Sehnsüchte.
Durch unsere Sozialisierung haben wir diese aus dem Augen verloren,
haben unsere Bedürfnisse unterdrückt und
unsere wahren Träume verbuddelt.

Damit einher ging auch die Annahme einer Rolle,
dass ich ein Opfer der Umstände bin:
„Das kann ich nicht!“
„Dies geht doch nicht!“
„Das macht man nicht“…

Wir können diese Rolle auflösen.
Dazu gehört eine Reise in die Welt des Schmerzes,
des Schmerzes, dass uns die Flügel beschnitten und die Wurzeln gekappt wurden.

Und wenn wir da durch sind,
dann bleibt manchmal nichts übrig,
keine Opferidentität,
keine Täteridentität,
dann sind wir einfach, wie wir sind
nichts besonderes
und doch so einzig!
Welch eine Entspannung!

Wachstumsfelder und Wachstumsverhinderungsräume

Es ist eine absolut wichtige Frage für Deine Veränderung
Dich zu fragen,
ob Du Dich in einem Feld bewegst,
was offen gegenüber Veränderungen ist
oder ob es ein eher angstbesetztes Feld ist,
wo jeder die Hände über dem Kopf zusammen schlägt, wenn Du Dich einen Millimeter in eine andere Richtung bewegst.

Wenn es das letztere ist,
dann wird es Zeit,
dass Du Dir Menschen suchst
(z.B. auf Seminaren oder Coaches),
die an Deinem Wachstum interessiert sind
die Freude daran haben,
wenn Du strahlst und Dich ausweitest und richtig lebendig wirst,
die Dich nehmen mit all Deinen Macken und Talenten,
die Dich annehmen mit all deinen Gefühlen, mit der Trauer, der Angst, der Freude und der Wut.

Du entscheidest, in welchem Feld Du Dich bewegen möchtest!
Wähle bewusst, mit wem Du wirklich sein magst –
es ist ja DEIN LEBEN!

JAMMERFASTEN – ich verzichte aufs Drama

Ich möchte eine Thema aufgreifen, was eine Klientin beschrieben hat, die für einige Zeit auf „jammern“ bzw. auf Bewertungen und negative Gedankenschleifen verzichten wollte: 
„Wenn es einige Zeit besonders gut war, dann überrascht mich immer wieder in heftiger Deutlichkeit mein Ego. In einer Situation, in der nichts dramatisches passiert ist, rege ich mich auf, explodiere regelrecht , überhaupt nicht der Situation angemessen.“

Das ist ein spannender Sachverhalt und er führt uns auch jenseits unserer Gedankenstrukturen.

Und zwar ist das Verstandesdenken in unserer Kultur eher negativ konditioniert: es geht darum, möglichst sicher zu leben und Unsicherheiten auszuschließen (wir habe eine Menge Versicherungen, die wir abschließen können), es geht darum zu betonen, was alles schlecht läuft (die Bahnen kommen immer zu spät, der Strassenasphalt ist löchrig…), das Schauen auf den Mangel ist sehr verbreitet.
Im Yoga würden wir sagen, wie befinden uns im „negative mind“.

Okay. 
Nun richten wir beim Jammerfasten die Aufmerksamkeit auf die Fülle, auf die Schönheiten im Leben und dorthin, wo das Glas „halbvoll ist“.
IM Yoga würden wir sagen, wie sind damit im „positive mind“.
Damit sind wir allerdings noch in der Dualität.

Und damit sind auch noch nicht unbedingt tiefere Schichten erreicht, wo Anteile von uns noch ein Schattendasein führen. 
Da sind in jedem von uns ein „unterernährtes Kind“, ein inneres Kind, was nicht die Aufmerksamkeit und Fürsorge bekommen hat, was jedes Kind benötigt, um wohlig, rund und selbstsicher zu gedeihen.
Und „dieses Kind“ bzw. diese Anteile zeigen sich dann ab und zu, kommen an die Oberfläche und wollen gewürdigt und WIRKLICH befriedet und beachtet werden.
Manchmal zeigen sie sich , indem wir „explodieren“, manchmal, indem wir traurig werden oder uns (eben der Situation unangemessen) auf einmal verletzt zurück ziehen.

Seien wir uns also bewusst, dass es da neben dem „negative mind“ (der uns im Übrigen evolutionsbedingt auch vor Gefahren schützen soll) den „positive mind“ gibt als auch eine Instanz, die über beide hinaus geht:
Der „neutrale Mind“. 

Wenn wir im neutralen Mind sind, sehen wir das „negative“ und das „positive“, bleiben aber in unserer Mitte, in unserem Herzen und schauen von dort aus: was braucht die Situation JETZT?
Wir bleiben auf einem neutralen Punkt und können uns dann auch um unsere „inneren Kinder“ angemessen kümmern, ohne die Situation im Außen dafür verantwortlich zu machen – sie war nur der Trigger, der Anstoß, um auf den „unterernährten Teil“ aufmerksam zu machen.

Kennt Ihr Euren „Mind“? 🙂

Das Wesentliche braucht Raum!

Dein Wesen
das, was Dich im Kern ausmacht,
dein Wesentl-ICH-es
das braucht Raum.

Oft ist es verschüttet
unter Konditionierungen, Machen-Müssen, Aufgaben erledigen, Ansprüchen von Außen gerecht werden.
Manchmal finden wir uns selber nicht mehr in unserem eigenen Leben wieder!

Eine Klientin von mir sagte einmal nach einem längeren Coaching-Prozess:
„ Es ist, als wenn ich meinen Baum aus dem Wüstensand wieder ausgegraben hätte.“
Und dieser Prozess der „Ausgrabung“ braucht Zeit,
manchmal mühevolle Kleinarbeit,
mit Pinselchen und Schäufelchen und mit behutsamem Vorgehen.

Aber diese Akribie und diese Achtsamkeit macht sich bezahlt,
denn der „Baum“, der da ausgegraben wird,
der ist ja Deine innere Strahlkraft, dein inneres Wesen,
was endlich wieder auftaucht und
sich zeigen kann.
Ein lang verschollener Schatz, der nun auftaucht!

Mut zum Wesentlichen

Manchmal braucht es wirklich Mut
Mut, zu mir selber zu stehen,
das zu sagen oder zu tun, was mir entspricht
und das auszusortieren, was mir (nicht mehr) entspricht.

Aber:
Dies ist der Prozess, um sich wieder mehr sich selber anzunähern
Und damit dem, was mich ausmacht!

Wozu bräuchten wir sonst überhaupt Mut,
wenn nicht dazu,
das zu leben, was uns wichtig ist?

Fragen wir uns also mal ganz ehrlich:
Was macht mir so gar keinen Spaß in meinem jetzigen Leben?
Wo muss ich mich verdrehen und verrenken?
Wo mache ich mich klein, „beame“ mich ich innerlich weg?

Dies kann ein erster guter Schritt sein,
um wieder mehr zu sich selber vorzudringen
zu dem Wesentlichen in sich zu kommen,
zu seinem eigenen Wesen.

Das behalte ich mal im HinterHerz!

Es gibt eine umgangssprachliche Formulierung, wenn wir etwas nicht vergessen wollen.
Wir sagen dann: „Ja, das behalte ich im Hinterkopf.“

Ich gebe damit meinem Gegenüber zu verstehen:
„Ja, ich habe Dich gehört. Ich habe die Information aufgenommen.
Sie ist für den Moment nicht relevant, aber vielleicht kann die Information für mich irgendwann wichtig sein.
Und in diesem Wichtig-Fall darf sie sozusagen aus dem HINTER-Kopf in den VORDER-Kopf wandern.
Dann werde ich dran denken und die Botschaft verwerten oder anwenden.“

Für ein neues Zeitalter möchte ich nun eine neue „Devise“ propagieren:
lasst uns Stimmungen, menschliche Begegnungen und Situationen abspeichern
und zwar nicht im Hinterkopf, also dort, wo das Denken und Analysieren stattfindet,
nein,
sondern im Hinterherz, dort wo Dein fühlendes Wesen verankert ist.

Lasst uns das HINTER-Herz füllen, anfüllen
mit vielen schönen Gefühlen,
mit umarmenden, liebevollen, wertschätzenden und zugewandten Gefühlen
und diese dann hervor holen – im geeigneten Moment –
in das VORDER-Herz,
dass sie sich von dort aus zeigen, versprühen und ihren Duft in die Welt bringen.
So von VORDER-Herz zu VORDER-Herz.