Mit was „füttern“ wir uns selber?

Bei mir zu Hause war es üblich, Kontakt zueinander herzustellen durch ein Erzählen, was alles nicht gut gelaufen war in letzter Zeit:
„Die Versicherung hat abgelehnt, etwas zu bezahlen.“
„Die Telekom spinnt mal wieder.“
„Der Bus kam zu spät, sodass ich nicht rechtzeitig gekommen bin.“
Etc.

Daneben war es ein Ritual, sich jeden Abend die Tagesschau anzuschauen.
Und innerhalb dieses Fernsehformates werden ja gerne weltweit Orte der Krisen und Unfälle und Anschläge eines Tages „serviert“.

Ich habe mich schon früh von diesem Ritual abgewendet.
Es war für mich wie ein Versinken im Sofasessel, während man passiv schlechte Nachrichten in sich hinein rieseln lässt.
Mein Antrieb war und ist es bis heute, zukunftsweisendes zu visionieren und Neues und Aufbauendes aktiv in die Welt zu bringen.

Um sich dahingehend zu (be-)stärken kann es sehr hilfreich sein,
eine Weile auf die gängigen Sender zu verzichten.
Daneben gibt es inzwischen einige Medien, die sich zum Ziel gemacht haben,
gute Nachrichten mit nachhaltigen Projekten und Tagesmeldungen weiter zu geben,
und damit auch unseren Blick zu schärfen für innovative, kreative und zukunftsfähige Aktionen.

Es ist also in unserer Hand,
mit was wir uns selber „füttern“ –
In diesem Sinne: „Guten Appetit!“


Elefanten-Energie

Letztens ist es in einer Channelsitzung passiert,
dass – anstatt der üblichen Geistigen Helfer des Universums –
die Energie des „Elefanten-Wesens“
mit Botschaften zu einer Klientin durch mich hindurch kam.

Der Elefant als größtes Land-Säugetier (und dazu noch vegetarisch unterwegs) hat so eine erhabende, ruhevolle und friedliebende Art.
Dieses massive und große Wesen kann uns unterstützen,
uns mit unserer inneren Größe zu verbinden und uns ganz in unserer Ruhe zu beheimaten: in guter Stabilität und mit Wehrhaftigkeit.

Die Klientin, die sich durch unsere Sitzungen immer mehr in sich verankert und sich wieder an ihre innere Kraft anschließt
kam zu der Erkenntnis,
dass sie sich durch Ängste jahrelang beschnitten und klein gemacht hatte
und zu einem Bonsai-Elefant mutiert war.

So dürfen wir, die zusammengeschrumpften Bonsai-Elefanten
diese unterstützende und groß-artige“Elefanten-Energie“ tief in uns hineineinatmen
und wachsen
und wachsen…


MUT BEGINNT BEI KLEINEN DINGEN

Oftmals wird das Wort „Mut“ verwendet für großartige Taten,
für die Bezwingung eines Achttausenders,
für das Rebellieren gegen eine Machtregierung,
für einen radikalen Lebenswandel… etc.

Dabei verkennen wir die Kraft der kleinen Entscheidungen
im ganz alltäglichen, einfachen Leben,
dass wir herausgefordert sind
täglich, stündlich,
ob wir den Mut haben, zu uns zu stehen,
ob wir in Selbstliebe, in Selbstfürsorge mit uns selber sind
oder ob wir weggehen von unserer Wahrheit
oder uns klein machen
und uns verbiegen oder winden.

Was ich da gerade tue, entspricht das wirklich mir selbst?
Sage ich da etwas aus Bequemlichkeit oder Höflichkeit oder weil es wirklich das ausdrückt, was ich für richtig halte?
Spreche ich unangenehme Dinge an oder lass ich sie lieber „unter den Tisch fallen“?
Gehe ich dazwischen, wenn ich etwas als ungerecht empfinde?

Wir treffen jeden Tag zahllose Entscheidungen
und an jedem Tag können wir uns in Mut üben,
mutig zu uns zu stehen,
zu unseren Bedürfnissen und unseren Werten.
Diese täglichen „Mutübungen“ lassen uns wachsen
dass wir auch größere Entscheidungen treffen können,
und noch größere…


Willkommen Du Erdenwesen!

Willkommen du Erdenwesen!

Viele von uns hatten keinen guten Start in dieses Leben.
Viele durchlebten eine Geburt, die für sie manchmal sogar traumatisierend war.
Und sogar – oft unbewusst – bis in ihr heutiges Leben hinein Auswirkungen hat,
z.B. auch auf ihr Wirken in der Welt, auf ihre Berufung.

In einer Trancesitzung habe ich einmal meine eigene Geburtssituation erlebt.
Das Krankenhauspersonal waren beschäftigt mit medizinischen „Notwendigkeiten“,
meine Mutter durch einen übermäßigen Schmerz abgetrennt von ihren Gefühlen, Traumatisiert.
Und ich? Ich komme da an, auf die Erde und es fühlt sich so kalt an.
Es ist eine Kälte, die ich kenne. Bis ins Mark kenne ich diese Kälte.
Kälte und Heimatlosigkeit und absolut kein Gefühl des Willkommen-seins.
Keine Wärme, kein liebevolles „Hallo“.

Ich habe mich in der Trancesitzung und danach diesen Gefühlen hingegeben:
Der Kälte. Der Dumpfheit. Und der Tränen. Dem Sog nach unten. Und dem Schlaf.
Durch die Annahme eines unsäglichen Schmerzes konnte ich am Ende in mir meine Geschichte umschreiben.

Jetzt, jetzt sage ich mir selber dieses „Hallo“.
Ich nehme mein inneres Baby in den Arm und sage: „Willkommen. Schön, dass Du da bist.“
Und ich schenke meinem Kind Wärme. Und Geborgenheit.
Und ich bin DA für dieses Wesen!
„Komm in meine Arme, Du Seelenwesen.
Sei willkommen auf diesem unglaublichen Planeten Erde.
Ich hüte und pflege und hätschel Dich.
Und Du darfst ganz in Deinem Tempo wachsen.
Und gedeihen.
Und Dich ausprobieren.
Willkommen.“

Berufungsmedizin mit Joy: „Fülle = Du darfst Dich ausdehnen!“


FÜLLE Ich liebe dieses Wort
Es ist so voll
füllig üppig bauchig
Füllhorn
Voll und rund und prall

FÜLLE
Dicke Kühe und Elefanten und
Üppige Frauen mit drallen guten Rundungen und weichen Brüsten
Da kann man sich anschmiegen
Und sich ankuscheln
Also kann ich mich in die Fülle reinkuscheln, reinsinken, baden
Mmmmmhhhh

Ach ja, und warm. Wärme.
Fülle hat für mich etwas mit Wärme zu tun.
Da denkt man gleich an so Sehnsuchtsbilder von Meer und Palmen und Sandstrand und türkisem Meer und dicken Früchten, die einem in den Mund wachsen und – eben Wärme!
In der Wärme kann sich der Körper besser entspannen. Die Muskeln sind dann weicher und dehnbarer, alles ist ausgedehnter.

Aha, Fülle hat mit Ausdehnung zu tun.
ICH DARF MICH AUSDEHNEN.
Noch weiter und noch weiter und ich darf mehr werden und wachsen und sprießen und gedeihen und Früchte tragen darf ich auch.
Sinnliche, dicke Früchte.
Wie schön.

(Foto: S. Ehlert)

Dein Kopf kann es nicht wissen!

Dein Kopf kann es nicht wissen

Wir oft zermartern wir uns den Kopf:
„Oje, was kann nicht alles passieren?“
Oder: „Was kann ich tun, dass das und das passiert?“
Oder: „Was kann ich tun, dass das und das nicht (wieder) passiert?“

Gedanken führen bekanntlich ein sehr autonomes und sprunghaftes Leben.
Sie sind Radaubrüder (und Radauschwestern…).
Sie generieren Emotionen und – wenn es um eine ungewisse Zukunft geht – vorzugsweise Ängste.

Es gibt den schönen Spruch:
„Glaube nicht alles, was Du denkst!“
Denn gerne schenken wir unseren Gedanken eine große Beachtung,
die sie aber nicht verdienen.
Denn Gedanken sind häufig gespeist aus dem,
was Autoritäten in unserer Kindheit ausgesprochen haben:
„Das wird noch böse enden!“
„Das brauchst Du nicht probieren, das funktioniert eh nicht.“
„Wenn Du DAS tust, dann stehst Du ganz alleine da!“
Etc. pp. … und pp…

Okay, wenn wir also unseren Gedanken nicht Glauben schenken sollen, wem oder was dann?
Es gibt eine Instanz in uns,
ich nenne es: „Das wissende Feld“,
das verbunden ist mit Deiner inneren Weisheit und Wahrheit
und was Du anzapfen kannst,
wenn Du z.B. wissen willst, was der nächste Schritt in Deinem Leben ist.

Um damit in Kontakt zu kommen,
musst Du NACH INNEN LAUSCHEN,
die Gedanken ziehen lassen, ausatmen, sinken
und lauschen, was Dein Herz Dir zuflüstert
oder Dein Bauchgefühl zu melden hat.
Dein Kopf jedenfalls kann es nicht wissen.